Overlay-Tools für Barrierefreiheit versprechen, Websites mit nur wenigen Klicks zugänglich zu machen – ganz ohne aufwendige Programmierung oder Designänderungen. Für viele Unternehmen klingt das nach einer einfachen und schnellen Lösung, um gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Doch der Schein trügt: Diese Tools überdecken Barrieren oft nur oberflächlich, statt sie tatsächlich zu beseitigen.
In diesem Beitrag erfahren Sie, was Overlay-Tools wirklich leisten, wo ihre technischen und rechtlichen Grenzen liegen, welche Risiken ihr Einsatz mit sich bringt und wie Sie echte Barrierefreiheit nachhaltig und gesetzeskonform umsetzen können – mit der Unterstützung der Unicorn Factory.
Kurzzusammenfassung
- Overlay-Tools bieten nur scheinbare Barrierefreiheit: Sie verändern die Darstellung einer Website, beheben aber keine strukturellen oder inhaltlichen Barrieren im Code.
- Rechtlich nicht ausreichend: Overlay-Tools erfüllen weder die Anforderungen der WCAG 2.2 noch des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) vollständig und bieten somit keine Rechtssicherheit.
- Echte Barrierefreiheit entsteht im Fundament: Nur eine technisch und inhaltlich barrierefreie Website gewährleistet langfristige Nutzbarkeit, bessere SEO-Ergebnisse und gesetzliche Konformität.
- Unicorn Factory unterstützt ganzheitlich: Von der Analyse über die technische Umsetzung bis zur Schulung begleitet die Unicorn Factory Unternehmen bei der nachhaltigen und rechtssicheren Umsetzung digitaler Barrierefreiheit.

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Jetzt einfach Kontakt aufnehmenWas sind Overlay-Tools für Barrierefreiheit?
Overlay-Tools sind Softwarelösungen, die versprechen, eine bestehende Website nachträglich barrierefrei zu machen – oft mit nur wenigen Zeilen Code. In der Regel werden diese Tools als JavaScript-Snippet in die Seite eingebunden und legen sich wie eine zusätzliche Ebene („Overlay“) über den eigentlichen Quellcode der Website. Sie greifen also nicht in den Aufbau oder Inhalt der Seite selbst ein, sondern verändern lediglich, wie bestimmte Elemente für den Nutzer dargestellt oder bedienbar gemacht werden.
Typische Funktionen solcher Tools sind zum Beispiel:
- Anpassung von Schriftgrößen und Kontrasten,
- Aktivierung eines Lesemodus,
- Hervorhebung von Links,
- Vorlesefunktion oder Tastaturnavigation,
- Umstellung auf Graustufen oder hohe Kontraste,
- oder das Anhalten von Animationen.
Bekannte Anbieter solcher Lösungen sind etwa accessiBe, UserWay, EqualWeb oder Ally. Sie werben häufig damit, Barrierefreiheit „auf Knopfdruck“ zu ermöglichen und die Anforderungen der WCAG-Richtlinien (Web Content Accessibility Guidelines) zu erfüllen – ganz ohne großen Entwicklungsaufwand.
In der Praxis funktioniert das so: Das Overlay erkennt bestimmte HTML-Elemente und ergänzt automatisch fehlende Beschreibungen oder verändert die Darstellung der Seite. Ein Symbol oder Button (häufig ein kleiner Mensch- oder Rollstuhlikon) erscheint sichtbar auf der Website, über das Besucher die gewünschten Anpassungen aktivieren können.
Vorteile und Grenzen von Overlay-Tools
Overlay-Tools können kurzfristig die Benutzerfreundlichkeit einer Website verbessern – sie ersetzen jedoch keine echte, technisch umgesetzte Barrierefreiheit. Die folgende Übersicht zeigt, welche Vorteile sie bieten und wo ihre Grenzen liegen:
| Vorteile | Grenzen / Risiken |
| Schnelle Integration: Einfache Einbindung per JavaScript ohne tiefgreifende Änderungen am Code. | Keine Behebung von Code-Fehlern: Strukturelle Barrieren (z. B. fehlende Alt-Texte, unklare Überschriften, fehlerhafte Formularbeschriftungen) bleiben bestehen. |
| Sofort sichtbare Anpassungen: Nutzer können Schriftgröße, Kontrast oder Lesemodus direkt ändern. | Nur oberflächliche Wirkung: Das Tool verändert die Darstellung, nicht die Zugänglichkeit des Inhalts. |
| Kostengünstiger Einstieg: Geringe Implementierungskosten im Vergleich zu einer vollständigen Überarbeitung. | Fehlende Kompatibilität: Screenreader oder Tastaturnavigation werden häufig behindert statt verbessert. |
| Signalwirkung: Zeigt Besuchern, dass Barrierefreiheit grundsätzlich berücksichtigt wird. | Datenschutzprobleme: Viele Tools laden externe Skripte oder Cookies, die DSGVO-relevant sind. |
| Temporäre Lösung: Kann helfen, bis eine umfassende Barrierefreiheitsstrategie umgesetzt wird. | Rechtliche Unsicherheit: Overlay-Tools erfüllen die Anforderungen der WCAG 2.2 und des BFSG meist nicht vollständig. |
Fazit: Overlay-Tools sind eine akzeptable Übergangslösung – hilfreich, um erste Anpassungen sichtbar zu machen, aber keine Garantie für Barrierefreiheit im rechtlichen oder technischen Sinn. Wer gesetzeskonform und nachhaltig handeln möchte, sollte Barrierefreiheit im Design, Code und redaktionellen Prozess fest verankern.
Overlay-Tool-Anbieter für Barrierefreiheit im Überblick
Der Markt für Overlay-Tools ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Immer mehr Anbieter versprechen, Websites mit wenigen Klicks barrierefrei zu machen. Die meisten dieser Tools funktionieren ähnlich – sie werden per JavaScript in die Website eingebunden und ermöglichen Nutzern, selbst Anpassungen wie größere Schrift oder höhere Kontraste vorzunehmen.
Nachfolgend finden Sie einen Überblick über einige bekannte Anbieter und deren typische Funktionen:
| Anbieter | Hauptfunktionen | Besonderheiten / Hinweise |
| accessiBe | Anpassbare Schriftgröße, Kontrastmodi, Tastaturnavigation, Lesemodus | Einer der bekanntesten Anbieter weltweit; steht in der Kritik, WCAG-Vorgaben nur teilweise umzusetzen. |
| UserWay | Farb- und Kontrasteinstellungen, Fokus-Hervorhebung, Textvergrößerung, Screenreader-Funktion | Bekannt für einfache Integration; bietet auch manuelle Accessibility-Tests gegen Aufpreis. |
| EqualWeb | Automatische Erkennung von Barrieren, Anpassung von Farben, Schriftarten und Kontrasten | Kombiniert Overlay mit manueller Prüfung, aber ebenfalls keine vollständige Barrierefreiheit. |
| Ally (Elementor Add-on) | Integrierte Funktionen für Barrierefreiheit, z. B. Kontrastumschaltung und Tastatursteuerung | Praktisch für WordPress-Nutzer, verbessert aber nur begrenzt die technische Zugänglichkeit. |
| Eye-Able® | Anpassbare Anzeigeoptionen, Leselineal, Vorlesefunktion, Fokusanzeige | Europäischer Anbieter mit Fokus auf DSGVO-Konformität; bietet zusätzlich Audits und Beratung an. |

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Jetzt einfach Kontakt aufnehmenWarum Overlay-Tools keine echte Barrierefreiheit schaffen
Overlay-Tools wirken nur an der Oberfläche einer Website – sie verändern die Darstellung, nicht jedoch deren Struktur. Barrierefreiheit entsteht jedoch im Fundament einer Website: im sauberen HTML-Code, in klaren Überschriftenstrukturen, in Alternativtexten, Beschriftungen und logischer Tastaturnavigation. Genau hier setzen Overlay-Tools nicht an.
Viele dieser Tools versuchen, fehlende Elemente automatisch zu erkennen oder zu ergänzen. Doch automatisierte Lösungen können den tatsächlichen Inhalt selten richtig interpretieren. Ein Bild kann beispielsweise „Produktfoto“ heißen, obwohl es inhaltlich ein wichtiges Diagramm darstellt. Ohne menschliches Verständnis bleibt der Kontext verloren – und damit auch die Barrierefreiheit.
Hinzu kommt, dass Overlay-Tools häufig mit Screenreadern und assistiven Technologien kollidieren. Sie verändern die Seitenstruktur dynamisch, was zu doppelten oder widersprüchlichen Elementen führen kann. Dadurch wird die Bedienung für blinde oder sehbehinderte Nutzer oft komplizierter statt einfacher.
Auch rechtlich bieten Overlay-Tools keine Sicherheit: Sie erfüllen die Anforderungen der WCAG 2.2 oder des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) in der Regel nicht vollständig. Wer sich ausschließlich auf ein Overlay verlässt, riskiert daher weiterhin Abmahnungen, Beschwerden oder den Verlust öffentlicher Aufträge.
Kurz gesagt: Overlay-Tools sind eine akzeptable Übergangslösung – hilfreich, um erste Anpassungen sichtbar zu machen, aber keine Garantie für Barrierefreiheit im rechtlichen oder technischen Sinn. Wer gesetzeskonform und nachhaltig handeln möchte, sollte Barrierefreiheit im Design, Code und redaktionellen Prozess fest verankern.
Risiken beim Einsatz von Overlay-Tools
Der Einsatz von Overlay-Tools birgt mehrere Risiken – sowohl technisch als auch rechtlich. Was zunächst wie eine einfache Lösung aussieht, kann schnell zu Problemen führen, wenn die Grenzen solcher Tools nicht bekannt sind.
Rechtliche Unsicherheit
Overlay-Tools erfüllen die Anforderungen der WCAG 2.2 oder des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) meist nicht vollständig. Wer sich ausschließlich darauf verlässt, riskiert Abmahnungen oder Beschwerden von Nutzern, da die Website trotz Overlay als nicht barrierefrei gilt. Auch öffentliche Auftraggeber erkennen Overlay-Lösungen in der Regel nicht als Nachweis echter Barrierefreiheit an.
Technische Probleme und Kompatibilität
Overlays greifen aktiv in den Code der Website ein, indem sie Skripte nachladen oder Elemente verändern. Das kann zu Fehlfunktionen führen – etwa, wenn Formulare, Menüs oder Plug-ins nicht mehr korrekt angezeigt werden. Besonders kritisch ist die Beeinträchtigung von Screenreadern, die durch doppelte oder veränderte Strukturen verwirrt werden können.
Datenschutz und Performance
Viele Anbieter laden externe Skripte und setzen Cookies, um Nutzereinstellungen zu speichern oder Analysefunktionen bereitzustellen. Das kann Datenschutzprobleme nach DSGVO verursachen und die Ladezeit der Website verlängern. Gerade bei sensiblen Branchen wie Medizin oder öffentlicher Verwaltung kann dies zu ernsthaften Verstößen führen.
Negative Nutzererfahrung
Ein Overlay kann die Bedienung erschweren, statt sie zu erleichtern – etwa, wenn Nutzer ständig zwischen Ebenen wechseln oder überlagerte Inhalte blockiert werden. Menschen mit Behinderungen haben in den vergangenen Jahren vermehrt Beschwerden über solche Tools geäußert, weil sie die Nutzung oft komplizierter machen.
Gesetzliche Grundlagen und rechtliche Einordnung
Barrierefreiheit im digitalen Raum ist längst keine freiwillige Maßnahme mehr, sondern gesetzlich verankert. In Deutschland bildet vor allem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) die Grundlage. Es setzt den European Accessibility Act (EAA) in nationales Recht um und verpflichtet ab Juni 2025 viele private Unternehmen dazu, ihre digitalen Produkte und Dienstleistungen barrierefrei zu gestalten. Dazu zählen Websites, Online-Shops, Apps und bestimmte digitale Schnittstellen.
Ergänzend dazu gelten die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) – derzeit in der Version 2.2 – als internationaler Standard. Sie definieren klare technische und gestalterische Anforderungen, um digitale Inhalte für alle Nutzer zugänglich zu machen. Diese Richtlinien sind die Grundlage für gesetzliche Vorgaben in der EU und dienen als Maßstab bei Bewertungen und Audits.
Overlay-Tools erfüllen diese Anforderungen in der Regel nicht vollständig, da sie keine dauerhafte technische Barrierefreiheit schaffen. Sie können daher nicht als rechtssicherer Nachweis dienen, dass eine Website den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Behörden, Institutionen und auch immer mehr private Unternehmen erkennen solche Lösungen nicht als Ersatz für eine echte, im Code verankerte Umsetzung an.
Für Betreiber bedeutet das: Wer sich ausschließlich auf Overlay-Tools verlässt, bleibt rechtlich angreifbar und riskiert Abmahnungen, Bußgelder oder den Ausschluss von Ausschreibungen. Nur eine strukturell barrierefreie Website – also eine, die die WCAG-Kriterien technisch und inhaltlich erfüllt – bietet langfristig Sicherheit und Verlässlichkeit.

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Jetzt einfach Kontakt aufnehmenEchte Barrierefreiheit: Wie Sie sie stattdessen umsetzen sollten
Echte Barrierefreiheit entsteht nicht durch ein nachträgliches Tool, sondern durch eine Website, die von Grund auf barrierearm gestaltet und programmiert ist. Ziel ist es, dass alle Menschen – unabhängig von Einschränkungen – Inhalte problemlos wahrnehmen, verstehen und bedienen können. Dafür braucht es kein Plugin, sondern ein durchdachtes Konzept, klare Strukturen und bewusste Gestaltung.
Wichtige Schritte auf dem Weg zu echter Barrierefreiheit:
- Sauberer, semantischer Code: Überschriften, Listen, Formulare und Alternativtexte müssen korrekt ausgezeichnet sein, damit Screenreader und Tastaturnavigation funktionieren.
- Ausreichende Kontraste und Schriftgrößen: Farben, Schriftarten und Abstände sollten so gewählt werden, dass Inhalte auch bei Sehschwächen gut erkennbar bleiben.
- Alt-Texte und beschreibende Links: Bilder, Icons und Buttons benötigen eindeutige Beschreibungen, damit ihr Zweck auch ohne visuelle Wahrnehmung verständlich ist.
- Barrierefreie Formulare und Navigation: Eine klare Struktur und verständliche Fehlermeldungen erleichtern die Nutzung erheblich.
- Kombination aus automatischer und manueller Prüfung: Tools wie WAVE oder axe helfen, technische Fehler zu erkennen, ersetzen aber keine menschliche Bewertung.
Langfristig lohnt sich dieser Aufwand mehrfach: Eine barrierefreie Website bietet eine bessere Nutzererfahrung, bessere SEO-Ergebnisse und mehr Reichweite, da Suchmaschinen ähnliche Kriterien wie Screenreader nutzen.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie barrierefrei Ihre Website ist, empfiehlt sich eine individuelle Analyse nach WCAG 2.2. Dabei wird überprüft, welche Bereiche verbessert werden müssen – und wie Sie Ihre Website Schritt für Schritt rechtskonform und nutzerfreundlich gestalten können. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie an einer solchen Analyse Interesse haben. Wir bereiten Ihnen ein unverbindliches Angebot vor.
Barrierefreiheit mit der Unicorn Factory
Die Unicorn Factory unterstützt Unternehmen dabei, Barrierefreiheit ganzheitlich und praxisnah umzusetzen – nicht als Zusatz, sondern als festen Bestandteil moderner Webentwicklung. Unser Ansatz kombiniert technisches Know-how, rechtliche Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit, um Websites und Online-Shops zukunftssicher zu gestalten.
Wir analysieren Ihre bestehende Website zunächst anhand der WCAG 2.2-Kriterien und des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG). Dabei prüfen wir nicht nur, ob ein Overlay-Tool aktiv ist, sondern wie zugänglich die Inhalte tatsächlich sind – also Struktur, Code, Kontraste, Beschriftungen und Bedienbarkeit. Auf Basis dieser Analyse erhalten Sie einen klaren Maßnahmenplan mit Prioritäten, Aufwandsschätzung und Empfehlungen zur technischen Umsetzung.
Unsere Leistungen umfassen:
- Technische Umsetzung: Anpassung von Code, Kontrasten, Formularen und Navigationsstrukturen.
- Inhaltliche Überarbeitung: Erstellung barrierefreier Texte, Alternativbeschreibungen und klarer Inhaltsstrukturen.
- Design-Optimierung: Farbanpassungen und Layouts, die WCAG-konforme Kontraste erfüllen.
- Rechtliche Beratung & Audit-Berichte: Einschätzung nach WCAG und BFSG inklusive Dokumentation.
- Langfristige Begleitung: Regelmäßige Überprüfungen, Wartung und Schulung Ihres Teams.
Im Gegensatz zu Overlay-Tools schaffen wir nachhaltige Barrierefreiheit, die sowohl gesetzliche Anforderungen erfüllt als auch den echten Nutzern zugutekommt. So verbessern Sie nicht nur Ihre rechtliche Sicherheit, sondern auch die Benutzerfreundlichkeit und Sichtbarkeit Ihrer Website in Suchmaschinen.
Das sind die nächsten Schritte
- Aktuellen Stand prüfen: Führen Sie einen ersten Check Ihrer Website durch – z. B. mit kostenlosen Tools wie WAVE oder axe DevTools. Diese zeigen, welche Bereiche potenziell Barrieren enthalten.
- Professionelles Audit beauftragen: Lassen Sie Ihre Website von Experten analysieren, die die Anforderungen der WCAG 2.2 und des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) kennen. So erhalten Sie einen klaren Überblick, wo Handlungsbedarf besteht.
- Schnelle Zwischenlösung nutzen (optional): Wenn Sie kurzfristig Verbesserungen sichtbar machen möchten, kann ein Overlay-Tool als temporäre Maßnahme dienen – z. B. um Kontraste oder Schriftgrößen anpassbar zu machen. Wichtig ist, dass Sie parallel an einer echten, technischen Umsetzung arbeiten.
- Barrierefreiheit Schritt für Schritt umsetzen: Beginnen Sie mit den Grundlagen – korrekter Code, Alt-Texte, Kontraste und Navigationslogik. Anschließend können Sie Design, Inhalte und Formulare weiter optimieren.
- Regelmäßig prüfen und verbessern: Barrierefreiheit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Aktualisieren Sie Ihre Website regelmäßig und lassen Sie neue Inhalte stets barrierefrei anlegen.

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Jetzt einfach Kontakt aufnehmenHäufig gestellte Fragen zu Overlay-Tools für Barrierefreiheit
Overlay-Tools sind Softwarelösungen, die per JavaScript über eine Website gelegt werden und Nutzern ermöglichen, Einstellungen wie Schriftgröße, Kontrast oder Lesemodus anzupassen. Sie verändern jedoch nur die Darstellung, nicht den zugrunde liegenden Code.
Nein. Overlay-Tools erfüllen die Anforderungen der WCAG 2.2 und des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) in der Regel nicht vollständig. Eine Website gilt rechtlich nur dann als barrierefrei, wenn sie technisch, inhaltlich und strukturell entsprechend umgesetzt ist.
Sie beheben keine strukturellen Probleme im Code, wie fehlende Alternativtexte oder unlogische Überschriften. Dadurch profitieren Screenreader- oder Tastaturnutzer kaum. In manchen Fällen erschweren Overlays sogar die Bedienung.
Ja. Neben rechtlicher Unsicherheit können Datenschutzprobleme entstehen, wenn externe Skripte geladen werden. Zudem kann die Performance leiden oder die Bedienbarkeit für bestimmte Nutzergruppen eingeschränkt werden.
Echte Barrierefreiheit wird direkt im Code, Design und Inhalt einer Website umgesetzt. Overlay-Tools legen sich nur darüber und ändern die Darstellung. Nur eine strukturell barrierefreie Website erfüllt die gesetzlichen Vorgaben.
Ja. Die Unicorn Factory analysiert Ihre Website nach WCAG 2.2 und BFSG, erstellt einen Maßnahmenplan und unterstützt bei der technischen, inhaltlichen und gestalterischen Umsetzung echter Barrierefreiheit – ohne auf kurzfristige Overlay-Lösungen zu setzen.











