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Online Marketing vs Digital Marketing: Was ist der Unterschied?

Nicole-Melanie Titov

Online Marketing Managerin

Aktualisiert: Februar 3, 2026

Lesezeit ca.: 8 Minuten

Inhaltsübersicht
Inhaltsübersicht

Online Marketing vs Digital Marketing, das sind zwei Begriffe, die im Alltag oft gleich gesetzt werden. In Gesprächen mit Agenturen, bei Angebotsvergleichen oder bei der Suche nach Unterstützung tauchen beide Varianten auf und das oft ohne klare Abgrenzung. Für Unternehmen stellt sich deshalb die Frage: Gibt es überhaupt einen Unterschied und wenn ja, welchen? In diesem Beitrag erklären wir die Begriffe verständlich, ordnen sie ein und zeigen, warum die Unterscheidung in der Praxis durchaus relevant sein kann.

Kurzzusammenfassung

  • Online Marketing vs Digital Marketing beschreibt keinen Gegensatz, sondern unterschiedliche Reichweiten desselben Themas.
  • Online Marketing umfasst ausschließlich Maßnahmen, die über das Internet stattfinden, etwa Suchmaschinen, Social Media oder E-Mail-Marketing.
  • Digital Marketing ist weiter gefasst und schließt zusätzlich digitale Offline-Kanäle wie Displays, digitale Außenwerbung oder andere elektronische Touchpoints ein.
  • In der Praxis wird Online Marketing häufig als Kernbestandteil des Digital Marketings eingesetzt.
  • Welche Strategie sinnvoll ist, hängt vor allem von Zielgruppe, Zielsetzung und den verfügbaren Ressourcen ab.
Daniel Haenle
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Was ist Online Marketing?

Online Marketing umfasst alle Marketingmaßnahmen, die ausschließlich über das Internet stattfinden. Der Fokus liegt dabei auf Kanälen, die nur online funktionieren und eine direkte digitale Interaktion ermöglichen.

Typische Online-Marketing-Maßnahmen sind unter anderem:

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Suchmaschinenwerbung (z. B. Google Ads)
  • Social-Media-Marketing
  • E-Mail-Marketing
  • Content-Marketing (Blogs, Ratgeber, Landingpages)
  • Conversion-Optimierung und Tracking

Online Marketing ist somit klar messbar, datengetrieben und stark performanceorientiert. Unternehmen können relativ genau nachvollziehen, welche Maßnahmen zu Anfragen, Käufen oder Kontaktaufnahmen führen.

Was ist Digital Marketing?

Digital Marketing ist der übergeordnete Begriff. Er schließt alle digitalen Marketingmaßnahmen ein, sowohl online als auch offline.

Neben klassischen Online-Kanälen gehören dazu zum Beispiel auch:

  • Digitale Außenwerbung (z. B. Screens, digitale Plakatflächen)
  • In-Store-Displays oder Terminals
  • Digitale Präsentationen und Touchpoints im stationären Handel
  • QR-Code-basierte Kampagnen
  • Digitale Kundenkommunikation außerhalb klassischer Online-Kanäle

Man kann es so zusammenfassen: Jedes Online Marketing ist Digital Marketing, aber nicht jedes Digital Marketing ist Online Marketing.

Online Marketing vs. Digital Marketing: Der direkte Vergleich

AspektOnline MarketingDigital Marketing
ReichweiteOnline Marketing findet ausschließlich im Internet statt, also auf Websites, in Suchmaschinen oder sozialen Netzwerken.Digital Marketing umfasst Online-Kanäle und zusätzlich digitale Offline-Touchpoints, zum Beispiel Screens oder digitale Außenwerbung.
MessbarkeitErgebnisse lassen sich meist sehr genau messen, etwa über Klicks, Leads, Käufe oder Conversions.Je nach Kanal ist die Messbarkeit unterschiedlich, offline digitale Maßnahmen sind oft weniger eindeutig zuzuordnen.
FokusHäufig steht die direkte Wirkung im Vordergrund, zum Beispiel mehr Anfragen, Buchungen oder Verkäufe.Oft geht es stärker um Markenaufbau, Wiedererkennung und mehrere Kontaktpunkte entlang der Customer Journey.
AufwandDer Einstieg ist meist schneller möglich, weil Prozesse und Tools stark standardisiert sind.Die Planung ist oft umfangreicher, weil mehrere Kanäle zusammenspielen und Inhalte angepasst werden müssen.
Typische EinsatzbereicheSEO, Google Ads, Social Ads, Newsletter, Landingpages und Content-Marketing gehören hier zu den Standardmaßnahmen.Zusätzlich kommen digitale Offline-Formate infrage, etwa Displays am POS, digitale Screens, Audio- oder Out-of-Home-Kampagnen.

Welche Strategie ist für Unternehmen sinnvoll?

In der Praxis hängt die Antwort weniger vom Begriff ab, sondern davon, wie Ihr Unternehmen Kunden gewinnt und wo Ihre Zielgruppe unterwegs ist. Online Marketing lohnt sich vor allem dann, wenn Sie über digitale Kanäle planbare Anfragen oder Verkäufe erzeugen wollen. Digital Marketing ist besonders sinnvoll, wenn mehrere Berührungspunkte eine Rolle spielen, zum Beispiel im stationären Umfeld oder bei einem starken Fokus auf Markenbekanntheit.

Für wen lohnt sich Online Marketing?Für wen lohnt sich Digital Marketing?
Lokale Dienstleister, die über Google und die Website regelmäßig Anfragen bekommen wollen (z. B. Handwerk, Praxen, Kanzleien).Unternehmen mit stationärem Fokus, bei denen Laufkundschaft, Standorte oder Präsenz vor Ort eine große Rolle spielen (z. B. Retail, Filialbetriebe).
B2B-Unternehmen, die Entscheider gezielt erreichen und Leads über klare Strecken generieren wollen (z. B. SEO, LinkedIn, Google Ads, Content).Marken mit Bekanntheitsziel, bei denen Wiedererkennung und Reichweite über mehrere Touchpoints wichtiger ist als reine Lead-Performance.
Onlineshops und digitale Angebote, bei denen Performance und Conversions im Vordergrund stehen (Traffic, Käufe, ROAS).Unternehmen mit breiter Zielgruppe, die auch außerhalb der Online-Suche sichtbar sein wollen (z. B. digitale Außenwerbung, Audio, Screens).
Neugründungen oder KMU mit begrenztem Budget, die schnell starten, testen und messbar optimieren möchten.Unternehmen mit größerem Budget, die zusätzlich zu Online-Kanälen digitale Offline-Maßnahmen strategisch ergänzen können.
Erklärungsbedürftige Leistungen, die über Inhalte Vertrauen aufbauen müssen (z. B. Ratgeber, Landingpages, Cases, SEO).Anbieter mit hohem Vertrauensfaktor, bei denen mehrere Kontaktpunkte die Entscheidung beeinflussen (z. B. Gesundheitsbereich, größere Investitionen).

In vielen Fällen ist die beste Lösung eine Kombination aus beidem. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie sowohl kurzfristige Ergebnisse als auch langfristigen Markenaufbau brauchen. Ein typisches Beispiel: Online Marketing sorgt für planbare Leads über Suchmaschinen und Social Ads, während Digital Marketing die Bekanntheit steigert und die Conversion später leichter macht.

Warum die Begriffe oft vermischt werden

Online Marketing ist ein Teilbereich des Digital Marketings. Genau das sorgt häufig dafür, dass beide Begriffe im Alltag als Synonym genutzt werden. Dazu kommt: Viele nutzen „Digital Marketing“ als moderneren Sammelbegriff, auch wenn am Ende fast nur Online-Kanäle gemeint sind. Für Unternehmen wirkt das schnell unübersichtlich, weil ähnliche Leistungen unter unterschiedlichen Namen angeboten werden.

Entscheidend ist deshalb weniger die Bezeichnung, sondern was tatsächlich dahinter steht:

  • Welche Kanäle werden konkret eingesetzt?
  • Welches Ziel soll erreicht werden (z. B. Anfragen, Verkäufe, Bekanntheit)?
  • Wie wird Erfolg gemessen und bewertet?
  • Gibt es eine nachvollziehbare Strategie, oder sind es einzelne Maßnahmen ohne Verbindung?

Das sind die nächsten Schritte

  1. Mit beiden Begriffen vertraut machen: Klären Sie zuerst, was man unter Online Marketing und Digital Marketing versteht. Online Marketing meint ausschließlich Internet-Kanäle, während Digital Marketing zusätzlich digitale Offline-Touchpoints einschließen kann. Das hilft Ihnen, Angebote richtig einzuordnen und Missverständnisse zu vermeiden.
  2. Ziel und Strategie festlegen: Definieren Sie anschließend Ihr konkretes Ziel: Geht es um planbare Anfragen und messbare Ergebnisse, um Reichweite und Markenaufbau oder um beides? Daraus ergibt sich, ob ein strukturierter Online-Marketing-Ansatz ausreicht oder ob Digital Marketing als Erweiterung sinnvoll ist.
  3. Bestand prüfen und Maßnahmen priorisieren: Schauen Sie danach, welche Maßnahmen bereits laufen und ob diese sinnvoll zusammenspielen. Häufig gibt es einzelne Aktivitäten, aber keine klare Struktur, keine Prioritäten oder keine saubere Messbarkeit. Wenn Sie hier Ordnung schaffen und die wichtigsten Hebel zuerst angehen, sparen Sie in der Regel Zeit und Budget und erzielen schneller bessere Ergebnisse.
  4. Neutrale Einschätzung einholen, wenn Sie unsicher sind: Falls Unsicherheiten bestehen, welche Strategie oder welcher Umfang für Ihr Unternehmen sinnvoll ist, kann eine neutrale Einschätzung helfen. Wir von der Unicorn Factory unterstützen Sie mit einer sauberen Analyse, damit Sie Marketingmaßnahmen gezielt priorisieren und Fehlentscheidungen vermeiden können. 
Daniel Haenle
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Häufig gestellte Fragen zum Thema Online Marketing vs. Digital Marketing

Was ist der Unterschied zwischen Online Marketing und Digital Marketing?

Online Marketing umfasst ausschließlich Maßnahmen, die über das Internet stattfinden, zum Beispiel Suchmaschinen, Social Media oder E-Mail-Marketing. Digital Marketing ist weiter gefasst und schließt zusätzlich digitale Offline-Kanäle und digitale Touchpoints ein.

Ist Online Marketing ein Teil von Digital Marketing?

Ja. Online Marketing ist ein Teilbereich des Digital Marketings. Jede Online-Marketing-Maßnahme ist digital, aber nicht jede digitale Marketingmaßnahme findet online statt.

Welche Strategie ist für Unternehmen sinnvoller?

Das hängt von Zielgruppe, Zielsetzung und Ressourcen ab. Wenn planbar Anfragen oder Verkäufe im Fokus stehen, ist Online Marketing oft der sinnvollste Start. Digital Marketing kann zusätzlich helfen, wenn Markenaufbau und mehrere Kontaktpunkte eine wichtige Rolle spielen.

Braucht jedes Unternehmen Digital Marketing?

Nicht zwingend. Für viele kleine und mittlere Unternehmen reicht ein strukturierter Online-Marketing-Ansatz aus. Digital Marketing wird vor allem dann relevant, wenn digitale Offline-Touchpoints strategisch ergänzt werden sollen.

Warum werden die Begriffe oft synonym verwendet?

Weil Online Marketing ein Teil von Digital Marketing ist, werden beide Begriffe im Alltag häufig vermischt. Entscheidend ist weniger die Bezeichnung, sondern welche Kanäle konkret genutzt werden, welches Ziel erreicht werden soll und wie der Erfolg gemessen wird.

Kann Unicorn Factory bei der Einordnung und Strategie helfen?

Ja. Wir von der Unicorn Factory unterstützen Sie mit einer sauberen Analyse dabei, Fehlentscheidungen zu vermeiden und Marketingmaßnahmen gezielt zu priorisieren.

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Nicole-Melanie Titov

Nicole-Melanie Titov ist seit 2022 bei der Unicorn Factory als Expertin für Content-Marketing, UGC und (lokale) SEO tätig. Mit ihrem Hintergrund in Prävention und Gesundheitsmanagement verbindet sie strategisches Marketing mit fundiertem Wissen.

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